SONNENWIND – DER DIALOGFILM ÜBER REGENERATIVE ENERGIEN

 

In Deutschland gehört die Energiewende immer noch zu einer umstrittenen Zukunftsvision. Auf El Hierro und den Cook-Inseln ist sie schon zur Realität geworden. Was bedeutet diese Wende für Menschen, die dort leben? Können wir von Ihnen lernen?

 

El Hierro: Auf der kleinsten Insel der Kanarengruppe arbeiten die Menschen unermüdlich daran, sich mit 100% Windenergie zu versorgen. 17.500km entfernt liegen die isolierten Inselnationen Ozeaniens: Sie sind zugleich die ersten Staaten der Welt, die den Versuch wagen, von 100% Solarstrom zu leben. Und sind sie erfolgreich?

 

Verbunden sind beide Gesellschaften durch ihre Anstrengungen für die Zukunft. Unser abendfüllender Kinodokumentarfilm SONNENWIND will zeigen, wie gemeinschaftliches Engagement und nachhaltige Technologie das Leben der Menschen zum Positiven verändern können – mit einem Film, der emotional berührt, und zeigt, wie Wandel funktionieren kann.

 

Der Film wird gefördert durch die Aloys Wobben-Stiftung und die AKB-Stiftung.

 

Positive Visionen nach Deutschland holen

 

Warum muss man, um so einen Film zu drehen einmal um die ganze Welt reisen? Ganz einfach: Um die Erfolgsgeschichten der dort eingesetzten Technologien zu dokumentieren und den Dialog hier vor Ort mit diesen positiven Beispielen zu befeuern: Wir holen die Vision der Nachhaltigkeit von den Inseln nach Deutschland und möchten Mut für eine lebenswerte Zukunft machen.

 

Was sind Dialogfilme?

 

Wir möchten unsere Visionen auf die ganz große Kinoebene bringen. Darüber hinaus möchten wir zu offener Diskussion in Form von freien Dialogveranstaltungen an Unternehmen, kommunalen Einrichtungen, Schulen, Universitäten und Gemeindehäusern beitragen. So generieren wir Sichtbarkeit und unmittelbare Wirksamkeit vor Ort.

 

Unser Konzept: Wir stellen den Film für nicht-kommerzielle Veranstaltungen kostenlos zur Verfügung. Im Gegenzug stellen Dialogteilnehmer die Räumlichkeiten und bilden einen organisatorischen Rahmen. Auf diese Weise kann ein Netzwerk nachhaltigen Dialogs entstehen und durch seine Multiplikatorenwirkung selbst für positiven Wandel sorgen.

 

Lösungswege statt Problemorientierung

 

Wann immer das große Kino, oder die Wirtschaft uns auf die großen ökologischen und sozialen Probleme unserer Zeit aufmerksam machen, tun sie das auf zwei Weisen: 1) durch fatalistische Darstellungen, die in uns ein Gefühl der Hilflosigkeit hinterlassen oder 2) durch "Greenwashing", das die Probleme werbewirksam schönt.

 

Das ist kontraproduktiv: Uns fehlen dringend benötigte Geschichten, die nah am Menschen sind und Lösungswege aufzeigen. Uns fehlen Filme, die ein Gefühl von Hoffnung vermitteln und klare Lösungsansätze disseminieren. Uns fehlen die Stimmen derjenigen, die heute schon Wandel produzieren: Mit diesen Menschen wollen wir in den Austausch treten.

 

Nachhaltig produziert

 

Nachhaltigkeit betrifft bei uns alle vorstellbaren Teilbereiche, die wir als studierte Anthropologen holistisch zusammendenken: 

Wir arbeiten sozial nachhaltig, da wir in direkter Weise einen breitenwirksamen Dialog anstoßen und unsere Themen politisch korrekt und partizipativ aufarbeiten. Wir arbeiten ökologisch nachhaltig, da wir unseren ökologischen Fußabdruck durch direkte Investitionen kompensieren und wenn möglich sehr stark begrenzen. Wir arbeiten ökonomisch nachhaltig, da wir mit kleinen Teams effizient und kostengünstig produzieren können: Ohne große Kamerakräne und Special Effects. 

 

Und: Wir haben einen partizipatorischen Ansatz. Wir filmen mit und nicht über Menschen. Um unsere Arbeit CO²-zu-kompensieren, investieren wir bis zu 25% der Kinogewinne direkt in Bildungs- und Nachhaltigkeitsprojekte in den Produktionsländern und 25% in Dialogveranstaltungen in Deutschland.

 

Jahrelange Filmerfahrung

 

Bei der Produktion unterstützt uns unsere jahrelange internationale Filmerfahrung im Dokumentar- und Spielfilmbereich. Wir haben in Ländern wie den USA, Argentinien, Madagaskar, Guam, Okinawa, Fidschi, Israel und Marokko gearbeitet.

Übrigens ist unser Vorgängerfilm über Klimawandel im Pazifikraum (UNDERCURRENTS OF A CHANGING CLIMATE, 35 Minuten) gerade auf internationaler Festivaltournee (USA, Fidschi, Italien, Neuseeland, Deutschland, Australien). Wer neugierig ist, kann unter http://undercurrents.jimdo.com einen Einblick bekommen.

 

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